US-Bankensterben geht weite

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Das Bankensterben in den USA geht auch im neuen Jahr ungebremst weiter. Die US-Einlagensicherung FDIC schloss zum Wochenende fünf weitere regionalen Kreditinstitute. Der Sicherungsfonds wird voraussichtlich mit gut einer halben Milliarde Dollar (354 Millionen Euro) einspringen müssen, wie die Behörde mitteilte. Damit sind in den drei Wochen seit Jahresbeginn bereits neun US-Banken gescheitert.

2009 hatte die FDIC 140 Kreditinstitute dichtgemacht. Die Belastung für den Einlagensicherungsfonds war so hoch, dass er aufgefüllt werden muss.

Von den nun geschlossenen Banken ist die größte die Charter Bank of Santa Fe mit einer Bilanzsumme von 1,2 Milliarden Dollar. Sie allein dürfte ein Loch von gut 200 Millionen Dollar in den FDIC-Fonds reißen. Die Filialen und Einlagen der Banken werden von anderen Kreditinstituten übernommen.

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