US-Börsen drehen im Frühhandel ins Minus

Die US-Börsen haben am Donnerstag nach anfänglichen moderaten Kursgewinnen eine halbe Stunde nach Handelsbeginn ins Minus gedreht. Gegen 16.10 Uhr verzeichnete der Dow Jones Industrial Index ein leichtes Minus von 0,01 Prozent und stand bei 16.735,36 Zählern.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Geldpolitik erwartungsgemäß weiter gelockert. Die Notenbanker senkten ihren Leitzins von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent. Gleichzeitig ist der Einlagezins erstmals in den negativen Bereich gesenkt worden. Damit soll die Kreditvergabe in der Eurozone angekurbelt werden.

In den USA lagen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche unterdessen etwas höher als erwartet. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt sind die Erstanträge allerdings auf den tiefsten Stand seit Juni 2007 gefallen. Damit stehen die Zeichen vor der Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts am Freitag weiter auf wirtschaftlicher Erholung. Bereits am Vorabend hatte sich die Federal Reserve in Konjunkturbericht "Beige Book" vorsichtig optimistisch zur Lage der US-Wirtschaft geäußert.

Auf Unternehmensseite sorgte Amazon für Aufsehen. Der Online-Versandhändler kündigte an, am 18. Juni ein neues Produkt zu präsentieren. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um ein Smartphone mit 3D-Bildschirm handeln. Die Amazon-Aktie notierte zuletzt mit einem Plus von 1,38 Prozent.

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