US-Börsen im Frühhandel schwach

Die New Yorker Aktienbörsen sind am Freitag mit Einbußen in den neuen Handelstag gestartet. Bis 16.20 Uhr ging der Dow Jones um 1,10 Prozent auf 12.334,04 Zähler zurück.

Belastend wirkten sich zum Wochenschluss Spekulationen um eine mögliche Herabstufung mehrerer Euro-Länder durch Standard & Poor's (S&P) sowie die mit Enttäuschung aufgenommenen Jahresergebnisse der Investmentbank JPMorgan aus. Von Konjunkturseite gab es indes eine positive Nachricht: Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hellte sich im Jänner stärker auf als erwartet.

JPMorgan sackten im Frühhandel 3,28 Prozent ab, nachdem das Institut die Berichtssaison in der US-Bankenbranche eröffnet hatte. Demnach ging der Gewinn der Investmentbank im vierten Quartal um 23 Prozent auf 3,7 Mrd. Dollar zurück, im Gesamtjahr verdiente die Bank mit annähernd 19 Mrd. Dollar aber so viel wie nie zuvor. Ein Aktienstratege äußerte Unverständnis bezüglich der augenscheinlichen Enttäuschung der Anleger.