US-Börsen leichter - Vielzahl an Ergebnissen

Die US-Börsen haben am Donnerstag kurz nach Handelsbeginn leichter tendiert. Einige gute Quartalszahlen großer US-Konzerne galten an der Wall Street als Unterstützungsfaktoren, während Meldungen zur Ukraine-Krise merklich auf die Aktienkurse drückten. Russland hat als Reaktion auf die Gewalt im Osten der Ukraine ein groß angelegtes Militärmanöver an der gemeinsamen Grenze begonnen.

Bis gegen 16.15 Uhr gab der Dow Jones um 0,17 Prozent auf 16.473,86 Zähler ab. Im Technologiebereich überzeugten vor allem Apple und Texas Instruments die Anleger mit ihren Quartalszahlen. Apple verkaufte mehr Smartphones als erwartet, was die Aktie um fast sieben Prozent steigen ließ. Beim Chip-Spezialisten Texas Instruments zieht das Geschäft mit dem Trend zur Vernetzung von Alltagsgeräten weiter an und die Titel zogen um 5,32 Prozent hoch.

Das Online-Netzwerk Facebook wiederum profitierte von den deutlich gestiegenen Werbe-Einnahmen auf den Smartphones. Die Aktie drehte aber nach Gewinnen zur Eröffnung ins Minus und gab 1,50 Prozent nach.

Der Spiele-Entwickler Zynga schrieb im vergangenen Quartal zwar tiefrote Zahlen und musste einen weiteren Umsatzrückgang verkraften, Investoren hatten aber offenbar mit noch schlechteren Zahlen gerechnet. Die Zynga-Papiere knickten 2,71 Prozent ein.

Der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar überraschte zum Jahresauftakt mit mehr Gewinn und peilt auch für die nächsten Monate höhere Erträge an. Anleger griffen daher zu und im Frühgeschäft gewann die Aktie 2,10 Prozent.

Kursabschläge mussten die Titel des Mischkonzerns 3M (minus 1,48 Prozent) und des Paketdienstleisters UPS (minus 0,14 Prozent) hinnehmen. Beide Unternehmen verfehlten mit ihren Vierteljahreszahlen die Markterwartungen. Die Titel von Eli Lilly gaben 2,82 Prozent nach. Die Konkurrenz durch Generika ließ Umsatz und Gewinn des Pharmakonzerns einbrechen.

Zudem gab es erneut Übernahmespekulationen. Laut Kreisen buhlt General Electric (GE) um Alstom. Die Titel des französischen Transport-und Energietechnikkonzerns schnellten in Paris bereits um mehr als 10 Prozent nach oben, die des US-Mischkonzerns GE gaben 0,23 Prozent ab.

Nach Börsenschluss geht die Quartalsberichterstattung mit neuen Geschäftszahlen von Microsoft, Visa, Amazon und Starbucks weiter.