US-Börsen zur Eröffnung ohne klare Linie erwartet

An der Wall Street zeichnet sich am Mittwoch ein verhaltener Start ab. Ein Händler begründete dies mit der hinausgezögerten Lösung des Syrien-Konflikts. Zwar warb US-Präsident Barack Obama in einer Rede zur Lage der Nation für eine diplomatische Lösung. Die Drohung mit einem Militärschlag, sollte es keine Lösung geben, wurde allerdings aufrechterhalten. Ziel sei, dass Syrien seine Chemiewaffen aufgebe und letztlich vernichte, sagte Obama.

Der Future auf den Dow Jones Industrial stand knapp eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,03 Prozent höher. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Nasdaq 100 fiel hingegen um 0,38 Prozent.

Auf der Unternehmensseite sind die Aktien von Apple erneut einen Blick wert. Bereits am Vortag hatten die Papiere des Elektronikkonzerns im Zuge der Vorstellung des neuen iPhone 5S sowie des günstigeren iPhone 5C mehr als zwei Prozent nachgegeben. Experten störte insbesondere der recht hohe Preis des iPhone 5C. Analyst Thomas Becker von der Commerzbank bezeichnete diesen als "wahre Enttäuschung". Das Gerät sei weder günstig genug, um das untere Ende des Kundenspektrums abzugreifen, noch um in den Schwellenländern Marktanteile zurückzugewinnen. Zur Wochenmitte ging es für die Apple-Titel vorbörslich dann auch um weitere vier Prozent nach unten.

Die Titel von Morgan Stanley zogen nach einer frischen Kaufempfehlung der UBS um 0,93 Prozent auf 28,30 US-Dollar an. Analyst Brennan Hawken sieht das Kursziel nun bei 33 Dollar.

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