US-Börsen zur Eröffnung etwas höher erwartet

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Nach ihrem Einbruch im späten Freitagshandel dürften die US-Börsen zum Wochenbeginn wieder etwas aufholen. Rund eine halbe Stunde vor Eröffnung stand der Future auf den Dow Jones rund ein halbes Prozent höher.

Noch am Freitag hatten erneut die Sorgen die Börsen belastet, die US-Notenbank könnte angesichts verbesserter Konjunkturdaten ihre lockere Geldpolitik bald eindämmen. Diese Frage könnte auch an diesem Montag eine Rolle spielen, da der Präsident der Notenbank von San Francisco, John Williams, ein Ende der Anleihenkäufe noch in diesem Jahr angedeutete. Gleichzeitig schränkte er jedoch ein, dass die fortlaufende Inflation niedrig bleiben dürfte. Dies würde aus Sicht der Börsianer eher für eine Fortsetzung der bisher äußerst freigebigen Fed-Politik sprechen.

Am Nachmittag werden mit den Bauausgaben und dem ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe abermals wichtige Daten veröffentlicht, die Aufschluss über die konjunkturelle Entwicklung in den USA geben und von den Börsianern sicherlich auch mit Blick auf die Anleihenkäufe interpretiert werden dürften.

Konkrete Unternehmensnachrichten flossen am Montag nur spärlich: Apple könnten eine Blick wert sein. Der iPhone-Hersteller hat auf dem Weg zu seinem geplanten Internet-Radio nun den zweiten der drei großen Musik-Konzerne ins Boot geholt: Nach Branchenführer Universal Music hat nun auch die Sony-Tochter Warner Music dem Computerkonzern eine Song-Lizenz erteilt. Vorbörslich notierten Apple-Papiere freundlich.

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