US-Börsen zur Eröffnung wenig verändert erwartet

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Den US-Börsen winkt am Dienstag ein knappes Auftaktplus. Im Fokus bleibt die weiter schwelende Krim-Krise. Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial lag rund eine halbe Stunde vor dem Handelsbeginn mit 0,04 Prozent im Plus.

Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,14 Prozent. Vortags hatten die Indizes nach schwachen chinesischen Konjunkturdaten uneinheitlich geschlossen.

Wenige Tage vor dem umstrittenen Krim-Referendum hat das prorussische Parlament in Simferopol die Unabhängigkeit der Schwarzmeer-Halbinsel von der Ukraine erklärt. Die internationalen Bemühungen um eine Vermittlung zwischen Russland und der Ukraine zu einer Lösung des Konflikts traten zuletzt auf der Stelle.

Zudem warteten die Anleger auf die im Wochenverlauf auf der Agenda stehenden Daten zum US-Einzelhandel, der zuletzt ein Stachel im Fleisch der amerikanischen Konjunkturerholung gewesen sei, schrieb Marktanalyst Jasper Lawler von CMC Markets. Er erinnerte daran, dass die Exporte von China, dem wichtigsten US-Handelspartner, im Februar überraschend um 18 Prozent gesunken waren.

Unternehmensseitig gab es in den USA zunächst kaum kursbewegende Nachrichten. Die Aktien von J.C. Penney sprangen schon vorbörslich um knapp sieben Prozent auf neun US-Dollar hoch. Laut Händlern hatte die Citigroup die Titel des Einzelhändlers von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 7,50 auf 11,00 Dollar angehoben.

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