US-Krise - Fannie Mae braucht weitere Milliarden

Der US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae braucht erneut Milliardenhilfen. Nach einem weiteren hohen Quartalsverlust beantragte der verstaatlichte Konzern nach Angaben vom Freitag zusätzliche Mittel von 5,1 Mrd. Dollar. Damit erhöhen sich die staatlichen Hilfen für das Unternehmen seit 2008 auf mehr als 104 Mrd. Dollar.

Fannie Mae habe bereits 14,7 Mrd. Dollar in Form von Dividenden zurückzahlen können, teilte das Unternehmen mit. Die Verstaatlichung als Folge der Krise im US-Hypothekenmarkt war ursprünglich als vorübergehende Maßnahme gedacht. Im zweiten Quartal verzeichnete das größere Schwesterunternehmen von Freddie Mac einen Fehlbetrag von 5,2 Mrd. Dollar. Vor Jahresfrist lag das Minus noch bei 3,1 Mrd. Dollar.