US-Verbraucherpreise stiegen im März um 2,7 Prozent

Steigende Lebensmittel- und Benzinpreise haben die Inflationsrate in den USA im März auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr getrieben. Die Verbraucherpreise kletterten um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit genauso stark wie in der Euro-Zone.

Das ist der höchste Wert seit Oktober 2009, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Analysten hatten mit 2,6 Prozent gerechnet, nachdem die Teuerungsrate im Februar noch bei 2,1 Prozent gelegen war.

Trotz der anziehenden Inflation rechnen Experten nicht mit einer raschen Zinswende in den USA. Die Notenbank Federal Reserve schaut vor allem auf die sogenannte Kern-Inflationsrate, bei der die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise ausgeklammert werden. Diese ist mit 1,2 Prozent vergleichsweise niedrig.

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