US-Versicherer AIG berappelt sich

Der schwer von der Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogene US-Versicherungsriese AIG kommt langsam wieder auf die Beine. Im vergangenen Jahr lief vor allem das Kerngeschäft mit den beiden Versicherungstöchtern Chartis und SunAmerica besser. Anhaltende Probleme bereitete dagegen die Leasingsparte ILFC, der größte Flugzeugverleiher der Welt.

"Im Jahr 2011 haben wir angefangen, wieder aufzublühen", erklärte Konzernchef Robert "Ben" Benmosche. Der operative Gewinn nach Steuern lag bei 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Mrd. Euro) nach einem Verlust von knapp 900 Millionen Dollar im Vorjahr. Unterm Strich machte der Konzern sogar einen Traumgewinn von 17,0 Milliarden Dollar, was allerdings maßgeblich an einem Steuereffekt im Schlussquartal lag - das Geld hat AIG nicht auf dem Konto. AIG war einst der Primus unter den Versicherern. Fehlspekulationen auf dem US-Häusermarkt brachten das Unternehmen jedoch an den Rand des Ruins.

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