Versicherer AIG erlitt Gewinneinbruch

Der US-Versicherer AIG hat zu Jahresanfang einen Gewinneinbruch verbucht. Das in der Finanzkrise vom Staat gerettete Unternehmen verdiente nach Angaben vom Donnerstag im ersten Quartal 1,98 Mrd. Dollar (1,5 Mrd. Euro) und damit 35 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Damit liefen die Geschäfte dennoch besser als viele Börsianer erwartet hatten: Im nachbörslichen Handel legten AIG-Aktien deshalb gut drei Prozent zu. So verbuchten etwa die Sparten für Sach- und Lebensversicherungen Zuwächse.

Der einst weltgrößte Versicherer wurde mithilfe der US-Steuerzahler mittlerweile vollständig saniert. Im Dezember trennte sich die Regierung in Washington von ihren letzten AIG-Anteilen. Unter dem Strich hat der Staat mit seinem riskanten Manöver nach Regierungsangaben sogar Geld verdient.

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