VW-Billigauto geht wohl in China an den Start

Volkswagen hat für sein geplantes Billigauto den chinesischen Markt ins Auge gefasst. "Wir konzentrieren uns derzeit auf China", sagte Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Der Vorstand untersuche derzeit, wie ein solches Projekt zu besonders niedrigen Kosten realisiert werden könne. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

"Ein solches Fahrzeug lässt sich nur umsetzen, wenn man es komplett lokal fertigt", erläuterte Hackenberg. Dabei gehe es nicht nur um die Produktionstechnik und die Lieferanten, auch der Vertrieb solle möglichst günstig sein. Die Entwicklung dürfe ebenfalls nur wenig kosten. VW verfügt in China über zwei Entwicklungsteams. Allerdings gelten selbst diese bei Insidern inzwischen bereits als zu teuer für ein solches Projekt, bei dem jeder Euro zweimal umgedreht werden muss.

Der Billigwagen soll aus existierenden Bauteilen und in bereits abgeschriebenen Anlagen produziert werden.

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