Wiener Börse erneut mit Verlusten

Die Wiener Börse hat am Dienstag deutlich tiefer geschlossen. Der ATX fiel 1,33 Prozent auf 2.464,65 Einheiten. In einem schwachen europäischen Börsenumfeld ging auch der ATX erneut in die Verlustzone. Bereits zum Wochenstart gab der heimische Leitindex um 1,5 Prozent nach. International belasteten vor allem eine mögliche näher rückende Wende des ultralockeren geldpolitischen Kurs der führenden Volkswirtschaft, den USA.

Als schwächste europäische Branchen präsentierten sich die Sektoren Banken sowie Bau- und Baustoffunternehmen. In Wien verbuchten Raiffeisen Bank International einen Kursabschlag von 2,70 Prozent auf 25,40 Euro und Erste Group ermäßigten sich um 2,34 Prozent auf 25,06 Euro.

Nach Vorlage von Halbjahreszahlen schlossen Wienerberger mit einem Minus von 0,88 Prozent bei 11,30 Euro. Das Ziegelunternehmen hat im ersten Halbjahr 2013 unter dem Strich einen Verlust von 31 Mio. Euro hinnehmen müssen und lag damit etwas besser als die von der APA befragten Bankanalysten erwartet hatten. Zum Wochenstart hatte die Wienerberger-Aktie noch um fast vier Prozent zugelegt.

Vienna Insurance Group (VIG) verloren um 1,69 Prozent auf 40,95 Euro. Das Versicherungsunternehmen reagiert auf die "anhaltend schwierige Lage am rumänischen Versicherungsmarkt" und wertet das Nicht-Leben-Segment (Sachversicherung) um 75 Mio. Euro ab.

Lenzing schwächten sich um 0,70 Prozent auf 57,75 Euro ab. Der Faserhersteller wird am morgigen Mittwoch über die ersten zwei Quartale 2013 berichten.