Wiener Börse tendiert am Vormittag fester
Für positive Impulse sorgten die überraschend stark ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus Frankreich und Deutschland, hieß es aus dem Handel. Sowohl für den Servicesektor als auch für das verarbeitende Gewerbe stiegen die Barometer stärker als von Analysten erwartet. Ansonsten wird zur Wochenmitte mit einem ruhigen Handel gerechnet. Weitere marktbewegende Konjunkturdaten stehen nicht auf der Agenda.
Im Wiener prime market setzten sich die Titel der Erste Group an die Spitze der Kurstafel und verteuerten sich in einem starken europäischen Branchenumfeld um 3,34 Prozent auf 21,81 Euro. Auch die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) rückten um 1,13 Prozent auf 22,44 Euro vor. Die RBI hat beim Angebot zum Rückkauf ihrer staatsgarantierten 1,5 Mrd.-Euro-Anleihe Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von insgesamt 562 Mio. Euro akzeptiert. Die Einladungsfrist endete gestern um 17.00 Uhr.
Kurseinbußen gab es hingegen bei den OMV-Papieren, die mit einem Minus von 1,97 Prozent bei 33,26 Euro notierten. Gemäß dem heute Morgen veröffentlichten "Trading Statement" ist die Gesamtproduktion des Mineralölkonzerns im 2. Quartal 2013 sowohl gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres als auch gegenüber dem 1. Quartal dieses Jahres gesunken.
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