Wiener Börse zur Wochenmitte klar im Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 1,01 Prozent auf 1.938,36 Einheiten. Belastet wurde das allgemeine Sentiment an den Märkten insbesondere von den Sorgen um die europäische Bankenbranche, hieß es aus Händlerkreisen.

Wie heute bekanntgeworden war, plant die UniCredit eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von 7,5 Mrd. Euro. Bei dieser muss die italienische Großbank einen drastischen Diskont auf neue Aktien geben um diese bei den Investoren unterbringen zu können. Laut Marktteilnehmern hatte die Meldung die europäischen Banktitel zur Wochenmitte stark belastet. In einem Branchenvergleich des Euro-Stoxx-50 ging der Bankensektor als größter Verlierer aus dem Handel.

Auch die heimischen Kreditinstitute zeigten sich weit unten auf der Kurstafel. Erste Group büßten 3,76 Prozent auf 13,68 Euro ein, Raiffeisen sackten um satte 5,31 Prozent auf 20,16 Euro ab.