Wiener Rentenmarkt am Nachmittag schwächer

Der Wiener Rentenmarkt hat sich heute, Freitag, am Nachmittag angesichts der Erholung an den Aktienmärkten wieder schwächer gezeigt. Der Handel sei von hoher Volatilität gekennzeichnet, hieß es von Marktbeobachtern.

Beherrschendes Thema sei die Sorge um die Stabilität in der Eurozone, hieß es. Der niederländische Notenbankchef Klaas Knot schließt mittlerweile eine Pleite Griechenlands nicht mehr aus. Medienberichten zufolge soll auch der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos erstmals über eine geordnete Umschuldung Griechenlands mit einem Schuldenschnitt von 50 Prozent gesprochen haben. Im Verlauf wurde bekannt, dass die Welthandelsorganisation WTO ihre Wachstumsprognosen gesenkt hat. Für das laufende Jahr gehe sie nun von einer Zunahme des Welthandels von nur mehr 5,8 Prozent aus. WTO-Generaldirektor Pascal Lamy riet zur Wachsamkeit und appellierte an eine Stärkung und Erhaltung des globalen Handelssystems.

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