Wiener Rentenmarkt im Späthandel etwas fester

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Der Wiener Rentenmarkt hat am Freitag im späten Handel etwas fester notiert. Bei den längerfristigen Bundesanleihen gab es Renditeabschläge und damit Kursgewinne, bei den kurzfristigen Titeln gab es hingegen keine Änderungen zu beobachten.

Am Aktienmarkt zeigte sich das europäische Umfeld aufgrund der anhaltenden Ukraine-Krise negativ. Russlands Außenminister Sergej Lawrow warf dem Westen am Freitag geopolitische Machtspiele vor, US-Außenminister John Kerry warnte Moskau vor einer Destabilisierung der Ukraine. Das ukrainische Militär geht unterdessen weiter gegen prorussische Milizen vor, die im Osten des Landes zahlreiche öffentliche Gebäude besetzt halten. Die momentane Risikoaversion der Anleger würde daher dem Anleihenmarkt Auftrieb verschaffen, hieß es aus dem Handel.

Gegen 16.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 144,42 um 50 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (143,92). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 144,19. Das Tageshoch lag bisher bei 144,47, das Tagestief bei 143,97, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 50 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 435.682 Juni-Kontrakte gehandelt.

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Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,56 (zuletzt: 2,60) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,71 (1,75) Prozent, jene der zweijährigen Emission betrug 0,16 (0,16) Prozent.

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