Wiener Rentenmarkt im Späthandel etwas leichter

Der Wiener Rentenmarkt hat am Donnerstag am späten Nachmittag einheitlich leichter tendiert. Bei allen beobachteten Bundesanleihen kam es zu moderaten Renditenaufschlägen und somit zu Kursverlusten.

Unter anderem standen heute Daten zur Inflation in der Eurozone auf dem Programm. Die Jahresrate fiel im Juli von 0,5 Prozent im Vormonat auf 0,4 Prozent. Volkswirte sehen zunächst keinen weiteren Handlungsbedarf für die EZB.

Am späten Nachmittag richtete sich die Aufmerksamkeit auf Übersee. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago hat sich im Juli deutlich eingetrübt. Der Indikator fiel von 62,6 Punkten im Vormonat auf 52,6 Zähler. Dies ist der niedrigste Wert seit Juni 2013. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Anstieg auf 63,0 Punkte gerechnet. Der Frühindikator liegt aber weiter über der Marke von 50 Punkten, die wirtschaftliche Belebung signalisiert.

Morgen richtet sich der Blick erneut auf die USA wo die US-Regierung den Arbeitsmarktbericht für Juli veröffentlichen wird. Investoren erwarten einen kräftigen Anstieg der Beschäftigtenzahl. Nach den jüngsten Konjunkturdaten wird am Markt zudem auf eine frühe Zinserhöhung in den USA spekuliert.

Um 16.15 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Oktober-Termin, mit 147,72 um 38 Basispunkte unter dem Schlussstand vom Vortag (148,10). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 148,20. Das Tageshoch lag bisher bei 148,27, das Tagestief bei 147,65, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 62 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 648.365 Oktober-Kontrakte gehandelt.

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