Wiener Rentenmarkt im Späthandel wenig verändert
Im Frühhandel wurde das Barometer für das deutsche Geschäftsklima veröffentlicht. Der Index sank im Juni unerwartet deutlich um 0,7 Zähler auf 109,7 Punkte und gab damit das zweite Mal in Folge nach. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 110,2 Zähler gerechnet.
Am Nachmittag wurden US-Daten veröffentlicht. Die Verkäufe neuer Häuser haben im Mai viel stärker als erwartet zugelegt und sind so stark gestiegen wie seit 1992 nicht mehr. Auch der Index zum Verbrauchervertrauen übertraf die Erwartungen deutlich. Er ist auf den höchsten Stand seit Jänner 2008 gestiegen.
Um 16.00 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 146,17 um 3 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (146,14). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 146,20. Das Tageshoch lag bisher bei 146,25, das Tagestief bei 145,99, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 26 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 365.925 Juni-Kontrakte gehandelt.
Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,43 (zuletzt: 2,43) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,44 (1,45) Prozent, jene der fünfjährigen bei 0,37 (0,37) Prozent und die Rendite der zweijährigen Emission betrug 0,03 (0,03) Prozent.
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