Wiener Rentenmarkt nach US-Daten schwächer

Der Wiener Rentenmarkt hat am Montag im Späthandel über alle Laufzeitbereiche nachgegeben. Die Renditen heimischer Staatsanleihen zogen im Gegenzug an. Vor allem nach den am Nachmittag veröffentlichten US-Daten gaben die Anleihen nach.

Das Barometer für die US-Dienstleister stieg um 3,8 Punkte auf 56,0 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag zu seiner Unternehmensbefragung mitteilte. Damit wurde der bisherige Jahresbestwert von Februar eingestellt. Die Aufträge der Firmen legten so stark zu wie seit fünf Monaten nicht mehr. Analysten hatten bei dem Gesamtindikator lediglich mit einem Anstieg auf 53,0 Zähler gerechnet. Bei Werten über 50 Punkten signalisiert das Barometer Wachstum.

Um 17:25 Uhr notierte der deutsche Euro-Bund Future mit September-Termin mit 142,25 um 35 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (142,60). In Frankfurt wurden bisher etwa 432.824 September-Kontrakte gehandelt.

Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,78 (zuletzt: 2,72) Prozent, die der letzten zehnjährigen bei 1,83 (1,79) Prozent, jene der letzten fünfjährigen bei 0,61 (0,56) Prozent und die Rendite der letzten zweijährigen Emission betrug 0,10 (0,09) Prozent.

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