Keine weiteren Werksschließungen bei Wienerberger

Finanzierung

Wienerberger brachte neue Anleihe unter

Der Ziegelhersteller hat eine 250-Millionen-Euro-Anleihe platziert. Wegen der guten Nachfrage war das Volumen um 50 Mio. Euro aufgestockt worden. Die neue Anleihe hat eine Laufzeit von 4,25 Jahren (bis 7. Juli 2014) und ist mit einem fixen Kupon von 4,875 % ausgestattet.

130 Mio. Euro aus der neuen Anleihe verwendete der Baustoffkonzern für den teilweisen Rückkauf des Bonds aus 2005, der mit einem Kupon von 3,875 % begeben worden war (Laufzeit bis April 2012).

"Um den mittelfristigen Refinanzierungsbedarf zu reduzieren und das Fälligkeitsprofil unserer Verschuldung weiter zu verbessern, tilgen wir bereits jetzt 130 Mio. Euro von den 400 Mio. Euro der in 2012 fälligen Anleihe", erklärte Finanzvorstand Willy Van Riet.

Die restlichen Mittel aus der neuen Anleihe würden zur Rückzahlung anderer Finanzverbindlichkeiten verwendet. Der Kaufpreis für die Anleihe aus 2005 lag bei 100 % des Nominalwerts plus der aufgelaufenen Stückzinsen. Der Rückkauf wird kommenden Donnerstag abgewickelt.

Bei der jüngsten Emission hätte Wienerberger laut Vorstandsvorsitzenden Heimo Scheuch angesichts der regen Nachfrage sogar bis zu 460 Mio. Euro auf dem Markt unterbringen können. "Für mich ist das ein sehr starkes Zeichen des Vertrauens der Investoren in Wienerberger", so der Wienerberger-Chef.