Der ORF interviewte den Schriftsteller anlässlich seines 70. Geburtstags.
Eine geballte Ladung Kultur verspricht die Sendung „Kulturmontag“ am 15. Oktober in ORF 2. Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstags von Peter Handke traf sich die Journalistin Katja Gasser zum ausführlichem Interview mit dem „Provokateur wider Willen“ in einem Wiener Gasthaus. Handke spricht darin unter anderem über die "Pflicht zur Freude"', die eigenen Schwächen und über die Verbundenheit zu Österreich.
Weitere Sendungsschwerpunkte
Das Promi-Magazin „Seitenblicke“ begeht sein 25-jähriges Jubiläum und aus diesem Grund ist sein Erfinder Teddy Podgorski zu Gast im Studio. Was einst eine kontroversielle Sendung war, ist heute längst „Institution“ und regt kaum noch auf. Als Wortspender fungieren neben Podgorski der Journalist Dieter Chmelar, Motivforscherin Helene Karmasin und der Kulturwissenschafter Thomas Macho.
Ebenfalls vorgestellt im Kulturmontag vom 15.10.: Mick Jaggers neue Biografie und das Phänomen Daniel Kehlmann, dessen Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" als 3D-Kinofilm demnächst anläuft.
Programmhinweis
Der "Kulturmontag" steht als zeitnahe Servicewiederholung jeweils am Dienstag im Hauptabend auf dem Programm von ORF III und ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek als Video on-Demand abrufbar.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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