Wienerberger startete mit Rückstand ins Geschäftsjahr 2012

Der Baustoffkonzern Wienerberger AG ist mit einem deutlichen Rückstand in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Im ersten Quartal wurde hauptsächlich wegen Mengenrückgängen ein um drei Prozent geringerer Konzernumsatz von 382,4 (Vorjahresquartal: 395,1) Mio. Euro erzielt, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verschlechterte sich um 32 Prozent auf minus 47,8 (minus 36,6) Mio. Euro.

Das um einmalige Aufwendungen und Erträge bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging sogar auf 2,1 (11,8) Mio. Euro zurück. Dies sei auf längere Werksstillstände und höhere Energiekosten aufgrund des außergewöhnlichen Frosts zurückzuführen, hieß es.

"Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass wir weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld in Osteuropa rechnen müssen", erklärte Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch. Im laufenden Jahr werde für den Konzern ein wesentlicher Ergebnisbeitrag aus der Erstkonsolidierung von Pipelife kommen.