Wienerberger verringert dank Quartal den Verlust

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Der börsenotierte Ziegelhersteller Wienerberger hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von 25,4 (22,4) Mio. Euro eingefahren und damit den Verlust in den ersten neun Monaten auf minus 5,6 Mio. Euro verringert. Von der APA befragte Analysten hatten mit einem Nettoverlust von minus 6,8 Mio. Euro gerechnet. Im Halbjahr war unter dem Strich noch ein Verlust von 31 Mio. Euro gestanden.

Verantwortlich für die positive Entwicklung im dritten Quartal waren Ergebnisverbesserungen im westeuropäischen und amerikanischen Ziegelgeschäft sowie im osteuropäischen Rohrgeschäft, teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

Die schleppende Baukonjunktur in Europa verhinderte ein deutliches Umsatzplus. Die Erlöse stiegen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2 Prozent auf 773,4 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz dank der voll konsolidierten Übernahme des Rohrherstellers Pipelife um 17 Prozent auf 2,03 Mrd. Euro zu. Insgesamt belasteten der lange, kalte Winter in Europa und das Hochwasser in Mitteleuropa in der ersten Jahreshälfte das Wienerberger-Geschäft. In den USA verzeichnete der Baustoffkonzern in den ersten neun Monaten ein Umsatzplus von 21 Prozent auf 171,2 Mio. Euro.

Die Nettoverschuldung von Wienerberger lag per Ende September bei 662,6 Mio. Euro und damit um rund 10 Prozent höher als am Jahresende 2012 mit 602 Mio. Euro. Das Eigenkapital belief sich auf 2,27 Mrd. Euro am Ende des dritten Quartals nach 2,36 Mrd. Euro zum Ultimo 2012.

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