Wirtschaftskrise wirkt sich auch auf ABB aus

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Der Schweizer Elektrokonzern ABB bekommt langsam die Wirtschaftskrise zu spüren. Der Auftragseingang ging im vergangenen Quartal um fünf Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz sei um vier Prozent auf 9,75 Milliarden Dollar gesunken, der Gewinn im gleichen Maß auf 759 Millionen Dollar (581,03 Mio. Euro).

Verglichen mit dem größeren Rivalen Siemens hielten sich die Eidgenossen aber noch relativ wacker. "Es ermutigt uns, dass wir das Geschäft ausbauen und unsere Ertragskraft trotz des schwierigen Makroumfelds in unserem Zielkorridor halten konnten", sagte Vorstandschef Joe Hogan. Sein Haus habe von Kostensenkungen und einem verstärkten Amerika-Geschäft profitiert.

Für die absehbare Zukunft zeigte sich Hogan indes verunsichert. "In den kommenden Quartalen werden verschiedene Entwicklungen beobachtet werden müssen", hieß es. Langfristig seien die Wachstumsperspektiven seines Hauses unverändert.

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