Fast jeder 4. muss gehen

Smartphone-Krise: HTC streicht 1.500 Jobs

Teilen

Marktanteil der einst so erfolgreichen Taiwanesen ist drastisch geschrumpft.

Der unter Druck geratene Smartphone-Anbieter  HTC  streicht 1.500 Arbeitsplätze in seiner Produktion in Taiwan. Damit fällt fast jeder Vierte der weltweit 6.450 Jobs weg. Die Aktie reagierte auf die Ankündigung am Dienstag mit einem Sturz um fast sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Herbst 2015.

>>>Nachlesen:  HTC greift mit U11+ und U11 Life an

Google kaufte Kernbereich

HTC kämpft schon länger mit Absatzproblemen. Im Smartphone-Markt setzten sich neben den beiden Spitzenreitern Samsung und Apple zuletzt vor allem chinesische Anbieter durch, der Marktanteil von HTC ist drastisch geschrumpft. Im vergangenen Herbst gab die Firma aus Taiwan bereits  2.000 Smartphone-Entwickler für rund eine Milliarde Dollar (859 Mio. Euro) an Google ab , wo sie an eigener Hardware des Internet-Konzerns arbeiten sollen.

>>>Nachlesen:  Google-Comeback im Smartphone-Geschäft

Auch Vive ist kein Verkaufsschlager

Neben dem Smartphone-Geschäft ist HTC noch einer der wichtigsten Player bei Brillen für die Anzeige virtueller Realität mit seinem Headset Vive. Dieser Markt entwickelte sich jedoch für alle Anbieter bisher schleppender als erwartet. Anfang 2018 stellte die Firma die neue  Vive Pro  vor. Der Stellenabbau in der Produktion sei ein notwendiger Schritt, der bis Ende September umgesetzt werde, erklärte HTC.

>>>Nachlesen:  HTC greift mit neuer VR-Brille an

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten