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Piratenpartei untersützt Wikileaks

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Zahlreiche "gemeinsame Werte" führten zu dieser Entscheidung.

Die schwedische "Piratenpartei" übernimmt die Verantwortung für die Server des umstrittenen Aufdecker-Portals Wikileaks. Die Vize-Vorsitzende der um den Einzug in den Schwedischen Reichstag kämpfenden Partei, Anna Troberg, sagte am Dienstag gegenüber dem schwedischen Rundfunk am Dienstagabend, ein entsprechendes Abkommen sei am vergangenen Sonntag bei einem Abendessen unterzeichnet worden. "Wikileaks"-Gründer Julian Assange hatte sich zuletzt in Schweden aufgehalten.

Schutz vor Razzien
Troberg gab an, die Piratenpartei wolle die Wikileaks-Server "innerhalb einiger Tage" unter ihre Fittiche nehmen und so vor möglichen Razzien zusätzlich schützen. Die Politikerin glaubt, dass eine Durchsuchung oder Beschlagnahme von Computern einer politischen Partei eine zusätzliche Schwelle für mögliche behördliche Aktionen darstellt.

Heftige Kritik gegenüber der Plattform
"Wikileaks" war vor wenigen Wochen nach der Veröffentlichung von umfangreichem Geheimmaterial über den US-Einsatz in Afghanistan sowohl von Washington, der NATO als auch von Menschenrechtsorganisationen heftig angegriffen worden. Letztere befürchteten, dass das Bekanntwerden der Namen von Kollaborateuren diese zum Ziel von Racheaktionen von Taliban machen könnten.

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