"Willkommen 2026" wurde vom Publikum im Internet kritisiert und konnte auch quotentechnisch nicht mit anderen Silvester-Shows mithalten.
Erstmals verabschiedete sich das ZDF zu Silvester vom gewohnten Schauplatz am Brandenburger Tor und begrüßte das neue Jahr mit einer großen Live-Show aus der Hamburger HafenCity. Moderiert wurde der Jahreswechsel von Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel, die durch den Abend führten und dabei von zahlreichen Musikstars unterstützt wurden, darunter Michael Patrick Kelly, Johannes Oerding, Sarah Engels und die Band Blue. Als einer der emotionalen Höhepunkte war der Auftritt von Schlagerstar Kerstin Ott angekündigt – doch ausgerechnet dieser Moment verlief nicht ganz nach Plan.
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Technische Panne sorgt für kurze Irritation
Mit großer Vorfreude kündigte Johannes B. Kerner Kerstin Ott und ihren bekanntesten Hit „Die immer lacht“ an. Als die Kamera jedoch auf die Sängerin schaltete, ertönte zunächst ein völlig anderes Lied. Statt eines reibungslosen Starts kam es zu einer kurzen Verwirrung, offenbar ausgelöst durch technische Probleme. Kerner reagierte souverän und überspielte den Zwischenfall mit Routine und Charme. Spontan nutzte er die Zeit, um Kerstin Otts Werdegang nachzuzeichnen – vom in wenigen Minuten am Küchentisch geschriebenen Song für eine Freundin bis hin zum Erfolgstitel, der ihr Leben nachhaltig veränderte. Kurz darauf war die Störung behoben, und die Sängerin konnte ihr Medley wie vorgesehen präsentieren.
Zuschauer reagieren kritisch
Vor den Bildschirmen blieb die Panne nicht unbemerkt. In den sozialen Medien zeigten sich viele Zuschauerinnen und Zuschauer wenig nachsichtig. Während einige die schlagfertige Moderation lobten, äußerten andere deutliche Kritik an Tonabmischung und Regie.
Weitere Verzögerungen im Laufe des Abends
Der holprige Auftakt blieb nicht der einzige Zwischenfall des Abends. Auch beim späteren Auftritt von DJ und Produzent Felix Jaehn kam es zu Verzögerungen. Andrea Kiewel erklärte dem Publikum, dass das Wetter für die Probleme verantwortlich sei. In Hamburg wurde der Jahreswechsel bei leichtem Nieselregen gefeiert – ein Umstand, der wohl auch dazu beitrug, dass sich vor der schwimmenden Bühne weniger Menschen versammelten als ursprünglich erwartet.