Nach dem glanzvollen Auftritt bei einem Maskenball verwandelte ein nächtliches Schneegestöber den Heimweg von Simone Lugner und ihrem Begleiter Christopher in eine turbulente Odyssee durch den Wiener Nobelbezirk.
Während die Wiener Society bei der Rudolfina-Redoute in der Hofburg das Tanzbein schwang, feierte ein Duo sein vielbeachtetes Comeback auf dem gesellschaftlichen Parkett: Simone Lugner und ihr treuer Dauerbegleiter, Mister Austria Christopher. Doch was als glamouröser Abend in den prunkvollen Sälen der Hofburg begann, entwickelte sich auf dem Heimweg in den 19. Bezirk zu einer nächtlichen Odyssee zwischen Neuschnee und Nervenkrieg.
Mehr lesen:
- Simone Lugner & Mister Austria: Auto-Streit auf dem Weg nach Kitzbühel
- Heimlicher Verehrer überrascht Simone Lugner am Valentinstag
- Simone Lugner: Baumeister-Witwe macht dem Opernball eine Ansage!
Christopher bewies zwar zunächst echte Gentleman-Qualitäten, indem er Simone nach der rauschenden Ballnacht sicher nach Hause chauffieren wollte, doch gegen die Naturgewalten des Wiener Winters war sein Gefährt offensichtlich nicht gerüstet. Ein massives Schneegestöber verwandelte die Auffahrt zur Lugner-Villa in eine unüberwindbare Eisbahn. „Als wir herausgekommen sind, war schon alles weiß. Christopher hat schlechte Reifen und bei mir oben war nicht geräumt, also sind wir den Hang nicht heraufgekommen und schlichtweg steckengeblieben“, berichtete Simone später sichtlich ernüchtert über das technische K.O. am Döblinger Nobelhang.
"Katastrophale Fahrt"
In der Sackgasse angekommen, übernahm die Hausherrin kurzerhand das Kommando: Während sie Christopher anwies, den Wagen kontrolliert rückwärts den Berg hinunterrollen zu lassen, orderte sie sich ein Taxi. Da Simones Ballschuhe zwar optisch ein Highlight (Silvia Schneiders Humanic-Kollektion), für eine alpine Wanderung jedoch gänzlich ungeeignet waren, kam es zu einer ebenso skurrilen wie rührenden Rettungsaktion: Mister Austria schaufelte ihr mit seinen eigenen Schuhen mühsam den Weg durch die weiße Pracht frei, damit sie trockenen Fußes das rettende Taxi erreichen konnte.
Die Situation weckte bei Simone ungute Erinnerungen an eine bereits legendäre, ebenso „katastrophale Autofahrt“ nach Kitzbühel, die damals in einem handfesten Streit gemündet hatte. Diesmal blieb es zwar friedlicher, doch die Geduld war sichtlich am Ende. Erst gegen 1:30 Uhr morgens endete das nächtliche Drama vor der Haustür.
Simone Lugner feierte gemeinsam mit Lydia Kelovitz und Christopher Dengg.
Schöner Moment
Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte schließlich der Taxifahrer, der das Anwesen sofort erkannte: Er erzählte gerührt, wie oft er den verstorbenen Richard Lugner bereits chauffiert habe – ein kleiner Moment der „Mörtel“-Nostalgie, der Simone trotz der eisigen Kälte und des vorangegangenen Chaos ein Lächeln entlockte. Während sie sich endlich in die Wärme der Villa zurückziehen konnte, stand Christopher noch die weite Heimreise nach Graz bevor – hoffentlich auf besser geräumten Straßen.