Diesmal gab es gleich mehrere prominente Premieren-Grammys.
USA. Der Dalai Lama (90) hat seinen ersten Grammy in der Kategorie "Beste Aufnahme für Hörbuch, Erzählung und Storytelling" für "Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama" gewonnen. Bei der Preisverleihung in Los Angeles war er nicht persönlich anwesend; die Auszeichnung nahm stellvertretend Songwriter Rufus Wainwright (52) entgegen, der die Zusammenarbeit als Privileg bezeichnete. Die Recording Academy lobte die "tiefe Weisheit" und die sanfte Vortragsweise des tibetischen spirituellen Oberhaupts, die den Zuhörern eine meditative Erfahrung über das übliche Hörbuch hinaus bot.
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In seiner Kategorie setzte sich der Dalai Lama unter anderem gegen US-Richterin Ketanji Brown Jackson (55) durch. Moderator Trevor Noah (41) sagte scherzhaft dazu: "Zum ersten Mal kann man sich bei einer Grammy-Niederlage an den Obersten Gerichtshof wenden." Der Grammy war für den Dalai Lama wie für Steven Spielberg (79), der für den besten Musikfilm "Music for John Williams" ausgezeichnet wurde, der erste und machte Spielberg zum EGOT-Gewinner (Anm. Gewinner der vier wichtigsten US-Unterhaltungspreise Emmy, Grammy, Oscar und Tony).
Außerdem schrieb der K-Pop-Song "Golden" aus dem Netflix-Animationsfilm "Demon Hunters" Geschichte als erster Grammy-Gewinn eines K-Pop-Acts, mit Dankesrede auf Englisch und Koreanisch.