Eine alte E-Mail sorgt für neuen Wirbel im britischen Königshaus. Private Worte von Sarah Ferguson rücken nun ihre Tochter Prinzessin Eugenie ins Zentrum eines heiklen Skandals.
Eine ältere E-Mail wirft ein neues Licht auf private Aussagen von Sarah Ferguson über ihre Tochter Prinzessin Eugenie – und sorgt für Irritationen, die kaum mit dem sonst gepflegten royalen Habitus vereinbar sind.
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Ein altes Sprichwort besagt: „Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonne.“ Für das britische Königshaus sowie für die Familie von Sarah Ferguson (66) und ihrem Ex-Ehemann Prinz Andrew (65) scheint sich diese Redewendung derzeit auf unangenehme Weise zu bewahrheiten. Im Zuge der anhaltenden Veröffentlichungen rund um die Epstein-Akten gelangen weiterhin neue Details an die Öffentlichkeit. Eine davon betrifft diesmal nicht den vielfach in die Kritik geratenen Andrew Mountbatten-Windsor, sondern dessen frühere Ehefrau – und ausgerechnet die gemeinsame Tochter Prinzessin Eugenie (35).
Wie aus einer alten E-Mail hervorgeht, die dem US-amerikanischen Magazin „People“ vorliegt, soll Sarah Ferguson sich darin in abfälliger Weise über ihre Tochter geäußert haben. Die Nachricht soll im März 2010 verfasst worden sein. Zu diesem Zeitpunkt stand Prinzessin Eugenie kurz vor ihrem 20. Geburtstag, sie war damals 19 Jahre alt. Sarah Ferguson pflegte zu jener Zeit Kontakt zu Jeffrey Epstein (†66), der bereits wegen Sexualdelikten verurteilt worden war. Epstein soll sie gefragt haben, ob sie nach New York reisen werde. Ihre Antwort sorgt aus heutiger Sicht für erhebliches Stirnrunzeln. „Ich weiß es noch nicht“, soll Ferguson geschrieben haben, um anschließend hinzuzufügen: „Ich warte noch darauf, dass Eugenie aus ihrem Sex-Wochenende zurückkommt.“
Brisante Worte
Diese Formulierung wirkt vor allem im Kontext des britischen Königshauses bemerkenswert salopp und dürfte selbst Jahre nach ihrer Entstehung für Aufsehen sorgen. Dass diese private Kommunikation erst rund 15 Jahre später publik wurde, ändert wenig an ihrer Brisanz. Welche Überlegungen Sarah Ferguson damals geleitet haben mögen, bleibt offen. Möglich ist, dass sie sich der Tragweite ihrer Worte schlicht nicht bewusst war – oder davon ausging, dass ihre privaten E-Mails niemals an die Öffentlichkeit gelangen würden.
Ob diese Aussage auch in Zusammenhang mit dem jüngst kolportierten Kontaktabbruch zwischen Prinzessin Eugenie und ihrer Mutter steht, lässt sich nicht belegen, erscheint jedoch nicht gänzlich abwegig. Denn kaum jemand dürfte erfreut sein, derartige Bemerkungen von der eigenen Mutter lesen zu müssen.