Ein kurzer Tanzclip auf Ibiza machte Jack Kay über Nacht berühmt. Der 26-jährige Brite wurde als "Ibiza Final Boss" zur Kultfigur – und verdiente in wenigen Wochen Hunderttausende Euro.
Im Sommer tauchte der Brite Jack Kay plötzlich in den sozialen Netzwerken auf. In einem kurzen Videoclip tanzte er auf Ibiza – mit markantem Topfschnitt, übergroßer Sonnenbrille und goldener Kette. Das Internet reagierte sofort, der Brite wurde als "Ibiza Final Boss" bekannt.
Nach eigenen Angaben verdiente der ehemalige Bauarbeiter aus Newcastle in den ersten sechs Wochen nach dem viralen Video rund 940.000 Euro. Veranstalter buchten ihn für Club- und Festivalauftritte, um vom Hype zu profitieren. Bis zu 70.000 Euro soll er pro Tag und Event kassiert haben.
Werbung und Merchandise
Zusätzlich kamen laut Bericht rund 235.000 Euro durch Werbeverträge zusammen. Außerdem brachte Jack Kay gemeinsam mit einer Modekette eine eigene Merchandise-Linie auf den Markt, die Berichten zufolge sehr gut läuft. Privat belohnte er sich mit einem Range Rover samt personalisiertem "Boss"-Kennzeichen.
Trotz des schnellen Erfolgs versucht Kay, bodenständig zu bleiben. "Ich versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren, weil ich eine kleine Tochter zu Hause habe", sagte er der Zeitung "The Sun". Weiter wird er mit den Worten zitiert: "Ich hatte als Kind nichts, deshalb ist es einfach unglaublich, dass ich ihr später einmal ein Leben bieten kann, in dem sie alles haben kann, was sie sich wünscht."
Der plötzliche Ruhm scheint noch nicht abzuebben. Laut Bericht plant Jack Kay bereits sein eigenes Festival. Der nächste Sommer dürfte für den "Ibiza Final Boss" erneut lukrativ werden.