US-Kinocharts

"Der Hobbit 2" ist klare Nummer eins

Hobbit 2
© Warner Bros.
Fantasy-Figur ließ Ron Burgundys "Anchorman" keine Chance.
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Guter, aber kein sehr guter Start für Ron Burgundy: Der Film "Anchorman 2 - Die Legende kehrt zurück", die Fortsetzung der zehn Jahre alten Komödie mit Will Ferrell, hat es am Startwochenende in den Kinos der USA und Kanadas nur auf den zweiten Platz geschafft. Der Film spielte laut "Boxoffice Mojo" 26,8 Millionen Dollar (19,5 Mio. Euro) ein und blieb damit knapp fünf Millionen hinter dem Hobbit.

Hobbit klare Nummer eins
"Der Hobbit: Smaugs Einöde" büßte zwar die Hälfte seiner Zuschauerzahl ein, blieb mit 31,5 Millionen Dollar aber immer noch locker ganz vorn. Peter Jacksons Fantasy-Spektakel erreichte am ersten Wochenende knapp 74 Mio. Dollar, konnte mit dem zweiten Teil seiner Verfilmung des Buches von J.R.R. Tolkien aber schon nicht mehr an den ersten Teil vom Dezember 2012 (knapp 85 Mio. Dollar) anschließen.

Neuer Film mit Will Farrell
"Anchorman" erzählt die Rivalität unter Nachrichtenansagern in den siebziger Jahren. Diesmal wird Burgundy gefeuert, die Chance ist aber ein neuer Kanal, der rund um die Uhr Nachrichten zeigen will: GNN. Dabei machen er und seine Freunde Nachrichten, für die die Wahrheit das höchste Gut ist. Entsprechend sparsam gehen sie damit um. In den USA ist der erste Teil von 2004 eine Kultkomödie.

Eiskönigin nach wie vor on Top
An dritter Stelle kommt Disneys "Eiskönigin", nun schon in der fünften Woche. Trotzdem reicht es noch für 19,2 Millionen Dollar. "American Hustle", der ebenfalls in den Siebzigern spielt, kommt gleich dahinter auf Platz vier mit 19,1 Millionen Dollar, und nach einem deutlichen Sprung erscheint mit 9,3 Millionen "Saving Mr. Banks" auf Platz fünf. Beide Filme können zwar mit einem fulminanten Plus von mehr als 2000 Prozent prahlen. An ihrem ersten Wochenende waren sie aber nur in sechs (Hustle) und 15 (Banks) Kinos gezeigt worden. So ist dieses Wochenende eigentlich das erste - und da müssen gerade die Produzenten des letzteren Films enttäuscht sein. "Saving Mr. Banks" erzählt die Entstehungsgeschichte des Filmklassikers "Mary Poppins" mit Emma Thompson und Tom Hanks als Walt Disney.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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