Oscar-verdächtig

Österreich mit drei Filmen im Oscar-Rennen

Rush, Paradies:Liebe, Die Wand
© Exclusive Media Group//Ulrich Seidl Film Produktion /Starhaus Filmroduktion
"Rush", "Die Wand" und "Paradies: Liebe" auf der "Reminder List".
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289 Filme sind im Rennen für den besten Film bei den diesjährigen Oscars. Dies gab die Oskar-Akademie am 16. Dezember in Los Angeles bekannt. Auf der sogenannten "Reminder List" befinden sich neben dem Niki-Lauda-Film und Oscar-Favoriten "Rush" auch die österreichischen Filme "Die Wand" von Julian Roman Pölsler und "Paradies: Liebe" von Ulrich Seidl.

Letztes Jahr ging Oscar ans Hanekes "Amour"
Pölslers Marlen-Hauser-Verfilmung mit Martina Gedeck in der Hauptrolle wird von Österreich ins Rennen um die Auslandsoscars geschickt. Im Vorjahr war der Preis in dieser Kategorie an den Film "Amour" ("Liebe") des österreichischen Regisseurs Michael Haneke gegangen. "Amour" war auch in der Kategorie bester Film nominiert gewesen.

Nominierungen folgen im Jänner
Die endgültigen Nominierungen für den besten Film (zehn Filme) sowie den besten fremdsprachigen Film (fünf Filme) werden am 16. Jänner in Los Angeles bekanntgegeben. Die Preisvergabe geht am 2. März in Los Angeles über die Bühne. Gekürt werden die Preisträger von den über 6.000 Mitgliedern der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences", bestehend aus den angesehensten Filmschaffenden Hollywoods, darunter alle bisherigen Oscar-Preisträger. Um in der Kategorie bester Film antreten zu können, muss ein Spielfilm heuer mindestens sieben aufeinanderfolgende Tage lang in einem kommerziellen Filmtheater im Großraum Los Angeles ausgestrahlt worden sein.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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