ORF-Serie schon vor der Ausstrahlung ein Hit.
Verkehrte Welt: Der ORF hat seine neue TV-Serie Braunschlag noch gar nicht ausgestrahlt. Doch die DVD-Box der acht Folgen ist bereits erschienen – und wurde sofort zum Hit.
Am Montag gibt‘s Gold für 10.000 verkaufte DVDs. Die Verleihung findet um 11 Uhr bei Saturn in der Wiener Mariahilfer Straße statt. Mit dabei: Autor
Regisseur David Schalko, die Stars Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader sowie Produzent Georg Hoanzl.
ORF. Der ORF will die Serie im Herbst in der Satire-Schiene am Donnerstag senden. David Schalko, der schon Formate wie Sendung ohne Namen und Willkommen Österreich entwickelte, begibt sich mit Braunschlag in die Provinz, irgendwo im Waldviertel. Im Mittelpunkt der Serie stehen der Discobesitzer Pfeisinger (Ofczarek) und der Bürgermeister Tschach (Palfrader).
Die Serie weckte schon beträchtliches Medien-Interesse. Das Hamburger Blatt Die Zeit über den „vermutlich ambitioniertesten Serienversuch“ des ORF: „Hier liefert die Provinz nicht nur das Lokalkolorit zu einem belanglosen Geschehen. Sie ist vielmehr ein authentischer Schauplatz, an dem sich die Realität des ganzen Landes zu einer irrwitzigen Burleske verdichtet.“
Stars. Außer Palfrader und Ofczarek standen auch Stars wie Nina Proll, Sabrina Reiter und Johannes Krisch für Braunschlag vor der Kamera. Schalko: „Es geht um Gier, Korruption, Katholizismus und Alkohol – also um Österreich im weitesten Sinn.“
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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