Samstag in der Staatsoper

Frau ohne Schatten: Die Wiederaufnahme

von
Franz Welser-Möst
© EPA
Franz Welser-Möst dirigiert und fordert Brutto-National-Glück für Österreich.
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Unlängst wurde er vom Bundespräsidenten mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet; heute dirigiert Franz Welser-Möst Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten. „Die Wiener Staatsoper ist das einzige Haus der Welt, das so viele Strauss‘-Stücke aufführt“, sagt Welser-Möst. „Und dass wir so ein Riesending wie Die Frau ohne Schatten im Repertoire haben, unterstreicht die Ausnahmestellung, die wir weltweit haben. Das sollte man – im bhutanischen Sinn – pflegen“.

Pflege der Kultur
In Bhutan (Asien) war der Staatsopern-GMD gerade bergsteigen („totales Ausklinken; ich hatte zwei Wochen keinen Handy-Empfang; man kommt der Welt etwas abhanden“).

Was ihm an dem Königreich besonders gefiel, war das „Brutto-National-Glück“, das man dort anstrebt. Und einer der wesentlichsten Pfeiler dieses „BNG“ sei die Pflege der nationalen Kultur und Tradition. „Deshalb“, so Welser-Möst, „habe ich dem Bundespräsidenten neulich gesagt, wir sollten – im bhutanesischen Sinn – die Pflege unserer Kultur in die Verfassung aufnehmen.“

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