Sein oder nicht sein? Stephan Müller bringt radikale Shakespeare Inszenierung an die Josefstadt. Claudius von Stolzmann, Johanna Mahaffy und Johannes Krisch rocken „Hamlet“
Das Thema „Hamlet,“ der größte Literatur-Klassiker von William Shakespeare, ist gerade wieder in aller Munde. Durch den epochalen Blockbuster „Hamnet“, für den sich Jessie Buckley nach dem Critics Coice Award und dem Golden Globe am 15. März wohl auch den Oscar als beste Hauptdarstellerin holen wird. Und durch eine der letzten Premieren unter der Führung von Herbert Föttinger an der Josefstadt.
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"Ein schönes Ende" für Herbert Föttinger an der Josefstadt
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Ab Mittwoch (11. Februar) verspricht die Inszenierung von Stephan Müller Gänsehaut-Garantie. Mit Claudius von Stolzmann als rachsüchtigem Prinz wird „Hamlet“ an der Josefstadt zum Psycho-Thriller der Extraklasse. Die Story ist wohlbekannt: Der junge Hamlet kehrt nach Dänemark zurück und findet dort nur Trümmer vor: Der Vater tot, die Mutter Gertrude (Martina Stilp ) frisch vermählt mit dem Onkel Claudius (Daniel Jesch).
Im Ringen um die Wiederherstellung von Ordnung und Gerechtigkeit kämpft Hamlet den sein Vater (Johannes Krisch) via Videozuspielungen souffliert, standhaft und oft mit nacktem Oberkörper gegen ein System der Korruption, der Lüge und der Falschheit an. Der Verdacht auf Giftmord steht im Raum! Dazu die Frage Liebt Ophelia (Johanna Mahaffy) ihn oder spioniert sie ihn aus? Die existentiellste aller Fragen ja sowieso: „Sein oder nicht sein?“
Am 19. März lässt Herbert Föttinger an der Josefstadt die Premiere von Felix Mitterers „Zemlinsky“ folgen. Am 29. April verabschiedet er sich nach 20 Jahren als Theatermacher mit der Peter Turrini Uraufführung „Was für ein schönes Ende"