Christian THIELEMANN

Salzburger Festspiele

Philharmoniker und Thielemann als Topteam

"Alpensymphonie" ein voller Erfolg. Fleming brilliert in Festspielhaus.

Richard Strauss, die Wiener Philharmoniker und Dirigent Christian Thielemann passen zusammen. Das ist vor gut einer Woche in der Frau ohne Schatten deutlich geworden. Und gestern, Sonntag, Abend im zweiten Konzert der Philharmoniker in diesem Festspielsommer hat das "Topteam hochromantisch-deutscher Klangmalerei" noch eins drauf gelegt: Die Alpensymphonie aus dem Jahr 1915 als symphonisches Großereignis - Riesenapplaus für den Deutschen und die Wiener im Großen Festspielhaus. Thielemann und die Wiener Philharmoniker haben mit dieser Wiedergabe ein Glanzlicht gesetzt.

Glanz hat auch Renee Fleming ins Festspielhaus gebracht. Nicht nur mit atemberaubend opulentem Kleid, sondern mit Tönen und Ausstrahlung. Die Vier Lieder für Sopran und Orchester und Mein Elemer! aus Arabella waren zu allererst schön anzuhören und professionell gemacht. Die Tiefe satt und ein wenig dreckig, die Höhen strahlend und voluminös, genau wie Strauss es haben will - Renee Fleming hat nach wie vor Substanz.

Diashow: Salzburger Festspiele: Die Highlights

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