"Die vier Himmelsrichtungen"

Salzburger Festspiele

Zwei Männer und eine "Medusa"

Samstag hat Schimmelpfennigs "Die vier Himmelsrichtungen" Festspiel-Premiere.

Roland Schimmelpfennig ist der meistgespielte Gegenwartsautor im deutschen Sprachraum. Zuletzt erhielt seine Farce Der goldene Drache (in seiner eigenen Inszenierung) am Wiener Burgtheater den Mülheimer Theaterpreis und wurde von der Zeitschrift Theater heute zum besten Stück des Jahres gewählt. Bei den Salzburger Festspielen wird heute im Landestheater sein neuester Wurf, Die vier Himmelsrichtungen, in Eigenregie uraufgeführt.

Kellnerin
Protagonisten sind zwei Männer und eine Frau: Der eine verunglückt mit dem Lkw, lässt die Ladung im Straßengraben liegen und gerät auf die schiefe Bahn; der andere findet an jener Kurve die 400 Kartons mit Modellierballons und startet eine Laufbahn als Kleinkünstler. Der eine kommt aus dem Norden, bringt den Regen mit und kauft sich einen Revolver; der andere ist Südländer und glaubt, er sei Perseus. Beide verlieben sich in eine Kellnerin – eine "Medusa" mit Schlangenhaaren.

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