Tiefe Trauer

US-Autor Gore Vidal ist tot

Gore Vidal
© Getty Images
An den Folgen einer Lugenentzündung ist der beliebte Autor gestorben.
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Gore Vidal ist laut "Los Angeles Times" an einer Lungenentzündung gestorben. Der Schriftsteller schrieb Sachbücher und Romane, außerdem Drehbücher und Theaterstücke. So stammt zum Beispiel das Drehbuch für den Oscar-gekrönten Kinoklassiker "Ben Hur" von Vidal.

Auch vor der Kamera macht er gute Figur
Daneben betätigte er sich auch selbst als Schauspieler und versuchte es in der Politik. Seine politische Karriere scheiterte aber trotz vieler Anläufe und der wohlwollenden Unterstützung von John F. Kennedy. Vidal galt als einer der intelligentesten amerikanischen Autoren, der auch gerne provozierte. "Stil ist zu wissen, wer du bist und was du zu sagen hast, und dich nicht darum zu kümmern, was andere denken", soll er einmal gesagt haben.

Preisgekrönt und gelobt
Vidasl Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und die Kritiker überhäuften ihn mit Lob und rühmten ihn mit großen Tönen. Die "Los Angeles Times“ bezeichnete ihn einmal als „herrischen Störenfried des nationalen Gewissens“. Mit Vidals Tod hat die Welt einen großen Literaten verloren. Für seine Fans wird er aber ewig durch seine Schriften weiterleben.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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