Hochkulturig

Barbara Rett bloggt Kultur-Tipps

Barbara Rett
© ORF/Ali Schafler
Die ORF-Kultur-Lady kann man absofort auch im Internet lesen.
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Was gefällt Barbara Rett? Diese Frage treibt offenbar so viele Fans um, dass die bekannte ORF-Kulturjournalistin nun einen eigenen Webblog ins Leben gerufen hat, auf dem sie ihre persönlichen Tipps zum kulturellen Geschehen abgibt. Sehens-, Hörens-, Lesens-, Wissens- und Liebenswertes sowie die Kategorie "On Screen" findet man auf der Seite www.mitbestenempfehlungen.com.

Sehenswerte Tipps
In der Rubrik "Sehenswert" geht es um empfehlenswerte Theater-und Opern-Inszenierungen. "Hörenswert" widmet sich vor allem der Welt der Klassischen Musik, und unter "Lesenswert" findet man Lektüreempfehlungen. Für "Wissenswert" hält Rett beispielsweise Ausschreibungen, Auszeichnungen oder Wettbewerbsergebnisse und in der Rubrik "Liebenswert" stellt die Moderatorin besondere Initiativen, engagierte Zeitgenossen oder unterstützenswerte Aktionen vor. Unter "On Screen" gibt es ein wenig Eigenwerbung für anstehende TV-Auftritte der Rett.

Teile was du hast
"Share what you have" lautet das Motto der Journalistin. "Mir kommt so viel Wunderbares unter, das ich einfach nicht alles im Fernsehen umsetzen kann, aber dennoch mit anderen Menschen teilen will - so ist mir spontan die Idee zum Blog gekommen", erklärt Rett ihre Motivation in einer Aussendung der Firma Monopol, die den Blog im Auftrag von Rett konzipiert hat. "Barbara Rett ist die letzte öffentlich-rechtliche Kultur-Ikone des Landes. Ihr Blog ist der erste nennenswerte heimische 'Hochkultur-Blog' und wird mit Sicherheit das kulturelle Leben des Landes bereichern", ist Thomas Weber, Herausgeber des Magazins "The Gap" und Monopol-Gesellschafter, überzeugt.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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