Wiener Festwochen 2012

Große Eröffnung mit jungen Talenten

Wiener Festwochen 2012
© Alex Halada
Internationale Nachwuchs-Talente stehen am 11. Mai bei der Eröffnung auf der Bühne.
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Am Freitag, den 11. Mai ist es wieder soweit. Die Wiener Festwochen werden mit einem Wettstreit am Rathausplatz in der Bundeshauptstadt eröffnet. Im Rahmen des "Eurovision Young Musicians"-Finale treten sieben Jungtalente internationaler Herkunft auf der Bühne gegeneinander an. Zu sehen und zu hören sein werden auch "exotische Instrumente" wie das Kanun und das Cimbalom, kündigte Multi-Percussionist Martin Grubinger, der den Eröffnungsabend moderieren wird. Unterstützt wird der Musikernachwuchs unter anderen von der Blechbläserformation Mnozil Brass und dem Radio Symphonieorchester (RSO).

"Eurovision Young Musicians" zum vierten Mal dabei
Der Musikerwettbewerb findet nach 2006, 2008 und 2010 heuer zum mittlerweile vierten und nunmehr letzten Mal statt. Die Finalisten im Alter von 15 bis 18 Jahren stellen sich dabei einer fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Markus Hinterhäuser. Antreten werden Dominic Chamot aus Deutschland (Klavier), Alexandra Dzenisenia aus Weißrussland (Cimbalom), Narek Kazazyan aus Armenien (Kanun), Jagoda Krzeminska aus Polen (Flöte), Eivind Holtsmark Ringstad aus Norwegen (Bratsche) und Michaela Spackova aus Tschechien (Fagott). Mit Emmanuel Tjeknavorian (Violine) findet sich auch ein Österreicher mit armenischer Abstammung unter den Finalisten. Dem Sieger winkt der Besuch einer Meisterklasse.

Rahmenprogramm und Moderation
Für das musikalische Rahmenprogramm ist u.a. das Blechbläserseptett Mnozil Brass zuständig, das laut Festwochen-Geschäftsführer Wolfgang Wais "für das nötige Maß an Unruhe auf der Bühne sorgen" wird. Neben Queens "Bohemian Rhapsody" spielt die Truppe gleich zu Eröffnungsbeginn gemeinsam mit dem RSO unter Chefdirigent Cornelius Meister die Ouvertüre aus Rossinis "Wilhelm Tell". Die Moderation übernimmt diesmal der trommelnde Publikumsliebling Martin Grubinger. Dieser wird allerdings trotzdem nicht ganz ohne Drumsticks auskommen, da er mit seinem zehnköpfigen Percussive Planet Ensemble ebenfalls eine Performance hinlegen wird. Der Multi-Schlagwerker kündigte dem Publikum heute eine "Weltreise in zehn Minuten" an. "Das groovt ordentlich, da geht die Post ab", attestierte Wais beim Rühren der Werbetrommel.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

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© APA/HERBERT P. OCZERET

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