Francine Jordi, Alexander Mazza, Stefan Mross

"Traurig und enttäuscht"

Stefan Mross: Bittere "Stadl"-Abrechnung

Die Neuauflage ohne Andy Borg konnte bei ihm nicht punkten.

Das Experiment, aus dem Musikantenstadl eine junge Musikshow zu machen, ist vorerst gescheitert. Vor allem in Deutschland, wo auf ein neues, junges Konzept gedrängt wurde, setzte es ein veritables Quoten-Debakel: nur 2,46 Millionen Zuschauer für die Auftaktsendung. Andy Borgs Abschied in Pula verfolgten immerhin noch 4,4 Millionen deutsche Stadl-Fans. Auch bei den Schlager-Kollegen konnte die Stadlshow wenig punkten. Stefan Mross zieht ernüchternd Bilanz und rechnet mit der neuen Sendung ab.

Diashow: Das war die neue "Stadlshow"

Keine rosige Zukunft
"Ich bin traurig und enttäuscht, dass man mit Gewalt eine der letzten Kult-Unterhaltungssendungen an die Wand spielt. Was war denn das für ein Bühnenbild, ein furchtbarer Ton und was für eine schlechte Stimmung im Saal. Und dann dieses Abfeiern von 25 mehr oder minder unbekannten Sängern mit kruden Songs und einem herzlosen Konzept", zieht er gegenüber der Bild-Zeitung über die Stadlshow her. Dem Erbe eines Andy Borg sei die Sendung überhaupt nicht würdig.

Mross ist sich sicher, dass sich der neue Stadl nicht lange im TV behaupten kann und sagt eine düstere Zukunft voraus. "Andy Borg und ich hätten das Ding aus dem Dreck gezogen. Jetzt heißt es aber: Tschüss, Stadl", so der Schlager-Star enttäuscht.

Kritikpunkte gibt es einige: die Show sei mit drei Stunden einfach viel zu lange gewesen, Francine Jordi war zwar schön anzusehen, aber noch viel zu hölzern und sogar beim Halb-Playback gab es Pannen.