Wenn Wien sich für den Opernball in Schale wirft, ist das Hotel Sacher traditionell der Nabel der High Society.
Wenn sich am Abend des Wiener Opernballs der Vorhang für die internationale Prominenz hebt, findet das eigentliche Spektakel vorab abseits der Tanzfläche statt – bevorzugt in den plüschigen Gemächern des Hotels Sacher. In diesem Jahr sorgt ein besonders exquisites Duo für Gesprächsstoff: Hollywood-Ikone Sharon Stone, die standesgemäß in ihrer Sacher-Suite residiert, wird morgen gemeinsam mit dem österreichischen „Schaumrollenkönig“ Karl Guschlbauer zum festlichen Gala Dîner Opernball 2026 Platz nehmen. Die kulinarische Untermalung dieses Gipfeltreffens trägt den stolzen Preis von 445 Euro pro Person. Gerechtfertigt?
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Der Abend beginnt für die illustren Gäste um 17:30 Uhr mit einem Empfang , bevor ab 18:30 Uhr der Menüservice in fünf Akten die Sinne betören soll. Den Auftakt bildet ein konfierter Loch-Duart-Lachs, der in Begleitung von Kaviar, Kohlrabi, Avocado und Molke serviert wird. Es folgt ein Ragout vom geschmorten Kalbsbäckchen, das mit Pastinaken, Tamarinde und Sonnenblumenkernen eine rustikal-edle Note setzt. Als Fischgang darf sich die Gesellschaft auf ein sanft gegartes Filet vom Wolfsbarsch freuen, veredelt durch kostbaren Périgord-Trüffel, Karfiol, Salzkräuter und eine Chablis-Sauce.
Das Opernball-Menü im Hotel Sacher.
Gestärkt aufs Parkett
Der fleischliche Höhepunkt des Abends ist ein rosa gebratenes Filet vom Almochsen, kunstvoll flankiert von geschmortem Chicorée, Maronen, Schalotten und einem Hauch P.X.-Balsamico. Um den Gaumen schließlich vollends in Verzückung zu versetzen, schließt das Menü mit einer Vollmilch-Schokoladenmousse an der Seite von eingelegten Kirschen und Muscovado-Zucker. In dem beachtlichen Preis ist neben dieser Speisenfolge auch ein Glas Champagner bei Tisch sowie die Auswahl korrespondierender Weine, Mineralwasser und Heißgetränke inkludiert. Man darf also gespannt sein, ob Sharon Stone nach dieser Gourmet-Reise noch die nötige Leichtigkeit für den Walzerschritt besitzt – oder ob sie den Abend lieber im Gespräch über die perfekte Konsistenz von Schaumrollen ausklingen lässt.