Sänger und Schauspieler Tom Neuwirth hat angekündigt, beim kommenden Eurovision Song Contest in Wien dabei zu sein.
„Was genau ich mache, weiß ich auch noch nicht“, sagte der Künstler in einem Interview. Fest steht für ihn jedoch: Der ESC habe sein Leben grundlegend verändert.
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Neuwirth gewann den Wettbewerb 2014 als Conchita Wurst. Rückblickend sei damals ein „riesiger Traum in Erfüllung gegangen“, erinnerte er sich im Gespräch mit dem ORF Steiermark. Seine Karriere begann zuvor unter anderem bei der Castingshow „Starmania“, heute ist er weit mehr als nur ESC-Gewinner.
Bühne des Wiener Rabenhoftheaters
Aktuell steht Neuwirth als Schauspieler auf der Bühne des Wiener Rabenhoftheaters. Dort verkörpert er den exzentrischen Habsburger Erzherzog Ludwig Viktor, bekannt als „Luziwuzi“. Für diese Rolle erhielt er den Nestroy-Publikumspreis. Parallelen zwischen sich selbst und der Figur seien durchaus vorhanden, sagte Neuwirth.
Auch international war er zuletzt erfolgreich: Im November 2025 stand er für zwölf Vorstellungen als „Todesengel“ im Musical Romeo & Julia – Liebe ist alles im Berliner Theater des Westens auf der Bühne. Hinzu kommen zahlreiche TV-Auftritte, unter anderem in der Sendung „FameMaker“ sowie als Juror der ProSieben-Show Queen of Drags.
Art von Emotionen Israels ESC-Star Raphael Yuval lieferte in Wien ein Feuerwerk der Gefühle
„Ich liebe es, Menschen zum Lachen zu bringen. Ich liebe es, wenn ich irgendeine Art von Emotionen hervorrufen kann“, erklärte der Oberösterreicher. Entscheidend seien dabei Präzision, Qualität und intensive Vorbereitung.
Neben der Schauspielerei bleibt Neuwirth der Musik treu. 2018 veröffentlichte er das Album From Vienna with Love, 2019 folgte Truth Over Magnitude. 2021 erschien gemeinsam mit Martin Zerza die Single Malebu.
Eurovision Song Contest 2025
Beim Eurovision Song Contest 2025 gratulierte Neuwirth dem Sieger JJ nicht nur öffentlich, sondern saß auch mit ihm in einer Talksendung. „Ich empfinde es als absolutes Privileg, dir zuhören zu dürfen“, sagte er dort. Für den Erfolg beim ESC sei letztlich vor allem eines entscheidend: „Man muss die beste Performance des Abends liefern.“
„Manchmal gewinnt das Lied, das am lautesten und aufwendigsten produziert ist. Und manchmal – wie in Lissabon – gewinnen ein Klavier und eine Stimme“, so Neuwirth. Es klingt, als freue er sich bereits jetzt auf den Song Contest in Wien.