Wie Falco und Alexander
Ehrengrab für Ludwig Hirsch
So schließt sich der Kreis. Zuletzt hatte Ludwig Hirsch mit dem großen deutschen Regisseur Josef Vilsmaier einen Film mit dem Arbeitstitel Es lebe der Zentralfriedhof geplant. Das Projekt blieb unvollendet.
Grab „ehrenhalber“
Am Zentralfriedhof wird der Sänger dunkelgrauer Lieder, der am Donnerstag nach einer Lungenkrebsdiagnose den Freitod wählte, nun begraben. Ludwig Hirsch wird ein „Grab ehrenhalber“ von der Stadt Wien erhalten – das hat Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny gestern mit der Witwe, der Schauspielerin Cornelia Köndgen, vereinbart.
Fast 1.000 Persönlichkeiten wurden bisher mit einem Ehrengrab oder einem „Grab ehrenhalber“ ausgezeichnet – Hirsch befindet sich damit neben Falco, Peter Alexander oder Bruno Kreisky in großer Gesellschaft.
Donnerstagmorgen war der Künstler, durch dessen Schaffen sich der Tod wie ein Leitmotiv gezogen hatte, aus dem Fenster seines Zimmers im Wilhelminenspital gesprungen. Er wollte offenbar nicht mehr weiterleben mit seiner Krankheit – für Dezember war bereits eine Krebsoperation angesetzt.
Vor seinem Tod hatte er noch seine Frau angerufen. Die Schauspielerin Cornelia Köndgen war gerade für Proben für das Stück Süden in Klagenfurt.
Trauer um Liedermacher Ludwig Hirsch
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Ehrengräber – von
Beethoven bis Falco
Ein „Ehrengrab“ auf dem Zentralfriedhof ist die höchste Auszeichnung Wiens, die über den Tod hinaus vergeben wird. Die Entscheidung fällt der Bürgermeister. 338 Menschen wurde diese Ehre bisher zuteil. Falco, Ludwig van Beethoven, Hans Moser sind unter den geehrten. 571 erhielten bisher ein „Grab ehrenhalber“. Bei beiden übernimmt die Stadt die Miete, das Grab bleibt erhalten, solange es den Friedhof gibt.
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