Martina Kaiser nimmt das moderne Dating-Vokabular aufs Korn und erklärt, wann für sie eine Freundschaft Plus in Frage käme.
In den unendlichen Weiten der digitalen Dating-Welt, dort, wo die Etikette oft schneller verloren geht als das WLAN-Signal, hat Martina Kaiser ihren ganz persönlichen Anker ausgeworfen: den Humor. Die ehemalige ORF-Moderatorin und nunmehrige Instagram-Philosophin hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bizarre Balzverhalten der modernen Herrenwelt mit der nötigen Prise Wiener Schmäh zu sezieren. Ihr jüngster Streifzug durch das Dickicht der Beziehungsbegriffe sorgt im Netz derzeit für kollektive Erheiterung.
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Zwischen Situationships und Menü-Optionen
Martina Kaiser, die in ihren Reels gerne über das Single-Dasein sinniert, sieht sich mit einer neuen semantischen Herausforderung konfrontiert. „Mittlerweile weiß ich, was eine Situationship ist“, gesteht sie ihren Followern. Doch eine aktuelle Nachricht warf selbst die schlagfertige Moderatorin aus der Bahn: Ein unbekannter Kavalier bekundete Interesse an einer „Freundschaft Plus“.
Mit der für sie typischen Trockenheit stellte Kaiser daraufhin die Gretchenfrage des modernen Dating-Dschungels: „Bitte, was genau bedeutet das? Ist da das Frühstück inkludiert? Weil, wenn ja, dann würde ich es mir überlegen. Warum nicht?“
Die Kulinarik der Unverbindlichkeit
Es ist eine herrlich pragmatische Herangehensweise an ein Konzept, das meist nur dazu dient, das Wort „Verpflichtung“ aus dem Vokabular zu streichen. Für Martina Kaiser entscheidet sich der Wert einer zwischenmenschlichen Verbindung offenbar am Buffet: Wenn das „Plus“ für ein ordentliches Kipferl und eine Melange steht, könnte man über die mangelnde Romantik hinwegsehen. Ohne Ei im Glas bleibt die „Freundschaft Plus“ eben doch nur eine halbe Sache.
Fan-Hymnen und Wiener Offerte
Die Reaktion der Netz-Gemeinde ließ nicht lange auf sich warten. Während die Damenwelt Martina für ihre entwaffnende Ehrlichkeit feiert („Du bist wunderbar!“), wittern die Herren in der Bundeshauptstadt bereits ihre Chance. Ein besonders mutiger Verehrer fackelte nicht lange: „Ich bin in Wien. Wir können uns treffen!“
Ob der Herr bereit ist, die Kaiser’sche Bedingung zu erfüllen und mit einem ausladenden Frühstückskorb vor der Tür zu stehen, bleibt abzuwarten.