Während ihr Exmann Andrew im Zusammenhang mit den Epstein-Enthüllungen erneut unter Druck steht, sorgt ein Buch über das Haus York für Schlagzeilen. Darin werden Details über den luxuriösen Lebensstil von Sarah Ferguson publik.
1996 heiratete Sarah Ferguson den damaligen Prinzen Andrew und wurde Teil der britischen Königsfamilie. Die Ehe mit Prince Andrew öffnete ihr die Türen zu einem Leben im royalen Luxus.
Wie ausschweifend ihr Alltag gewesen sein soll, beschreibt Autor Andrew Lownie in seinem Buch "Entitled – The Rise and Fall of the House of York". Demnach habe Fergie regelmäßig opulente Abendessen verlangt: große Mengen Rindfleisch, eine Lammkeule und ein ganzes Huhn – angerichtet wie bei einem mittelalterlichen Bankett. Oft seien lediglich sie selbst sowie ihre Töchter, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie anwesend gewesen. Reste seien laut Darstellung des Autors nicht aufbewahrt, sondern entsorgt worden.
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Personal und Gepäck
Zeitweise sollen bis zu 30 Angestellte im Haushalt tätig gewesen sein. Zwei Mitarbeiter hätten ausschließlich die Aufgabe gehabt, Hundehaufen zu beseitigen.
Auch auf Reisen zeigte sich der luxuriöse Lebensstil: Bis zu 25 Koffer habe Ferguson mitgeführt, fünf davon allein für Kosmetik und Schmuck. Finanziert worden seien manche Reisen laut Recherchen durch wohlhabende Freunde – darunter angeblich auch Jeffrey Epstein. Epstein war wegen Sexualdelikten verurteilt worden und starb 2019 in Untersuchungshaft.
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Shopping bei Harrods
Als leidenschaftliche Shopperin galt Ferguson insbesondere im Londoner Luxuskaufhaus Harrods als Stammkundin. Der damalige Eigentümer Mohamed Al-Fayed habe laut Buch häufig Rechnungen übernommen.
Die im Buch geschilderten Episoden zeichnen das Bild eines äußerst kostspieligen Lebensstils – ein Kontrast zu den aktuellen Schlagzeilen rund um das Haus York.