Ex-Verteidiger Mats Hummels spart nicht mit Kritik an seinem ehemaligen Klub. Der Weltmeister sieht den FC Bayern aktuell in einer Schwächephase und traut ihnen den großen Wurf derzeit nicht zu.
Der FC Bayern zeigt laut Mats Hummels erste Risse in der Dominanz. Am Dienstag äußerte sich der 37-Jährige am Rande des Champions-League-Spiels zwischen Dortmund und Bergamo als Experte bei „Amazon Prime“ kritisch über die Münchner. Für den kommenden Kracher in der Bundesliga zwischen dem BVB und dem FC Bayern am Samstag, 28. Februar, um 18:30 Uhr sorgt diese Einschätzung bereits vorab für ordentlich Zündstoff.
Hummels sieht klare Schwächen
„Ich sehe die Bayern gerade unsicherer“, erklärte Hummels direkt. Noch vor wenigen Wochen hätte er das Team von Trainer Vincent Kompany zu den drei Topfavoriten auf den Titel in der Königsklasse gezählt. Doch dieser Status wackelt für ihn gewaltig. In den letzten Wochen habe er viele Spiele gesehen, in denen die Bayern „wirklich klar nachgelassen haben“.
Gründe für das Nachlassen
Hummels bezieht sich dabei unter anderem auf die Punktverluste in der Bundesliga gegen Augsburg und den Hamburger SV Ende Januar. Die Gründe für das Formtief liegen für den Experten auf der Hand. Er verweist auf Rückkehrer wie Alphonso Davies nach seinem Kreuzbandriss oder Jamal Musiala nach einem Wadenbeinbruch, die noch Nachholbedarf hätten. Andere Spieler im Kader wirken auf Hummels hingegen „überspielt“, da sie aufgrund der Personalsituation fast jede Minute auf dem Platz stehen mussten.
Hoffnung für das Frühjahr
Trotz der momentanen Skepsis schreibt der ehemalige Weltklasse-Innenverteidiger die Bayern für diese Saison nicht ab. Da die Probleme durch Regeneration und Zeit lösbar seien, hält er eine schnelle Rückkehr zur alten Stärke für möglich. Hummels traut den Münchnern zu, bis Ende März wieder zum engsten Favoritenkreis in Europa zu gehören. Die Ausgangslage ist gut: Als Tabellenzweiter der Liga-Phase steht der FC Bayern bereits direkt im Achtelfinale der Champions League. Dort treffen Harry Kane und seine Kollegen im März auf einen Sieger der Playoff-Runde.