Brisante Mail

Neues Andrew-Beben: Whistleblower warnte Charles schon vor 7 Jahren

Was wusste Charles – und warum griff er nicht ein? 

Der Buckingham-Palast kommt nicht zur Ruhe. Wenige Tage nach der Festnahme von Andrew schocken neue Enthüllungen der „Daily Mail“. Demnach wurde Charles bereits vor Jahren gewarnt – und die Vorwürfe wiegen schwerer denn je.

Brisante Mail

Im Zentrum des Skandals steht eine Whistleblower-E-Mail aus dem Jahr 2019. Schon damals, so der Bericht, wurde Charles (damals noch Prinz von Wales) von seinen Anwälten über die fragwürdigen Machenschaften seines Bruders, Andrew Mountbatten-Windsor (66), informiert.

Der Vorwurf: Andrew soll den guten Namen der Royal Family missbraucht haben, um dem Multimillionär David Rowland (80) Tür und Tor zu lukrativen Geschäften zu öffnen. Besonders brisant ist die Behauptung, Andrew habe seine Loyalität gegenüber dem Bankier Rowland über die zu seiner eigenen Familie gestellt.

Andrew
© Getty

Gekaufte Banklizenz?

Der wohl schwerwiegendste Vorwurf aus der Korrespondenz: Rowland soll den Duke of York dafür bezahlt haben, eine luxemburgische Banklizenz für dessen Privatbank zu beschaffen. Ein Vorgang, der – sollte er sich bewahrheiten – weit über bloße Gefälligkeiten hinausgeht und den Tatbestand des Amtsmissbrauchs erfüllen könnte. Im Gegenzug soll Rowland 2017 ein Darlehen von 1,7 Millionen Euro für Andrew getilgt und Sarah Fergusons Schulden beglichen haben.

Andrew
© U.S. Department of Justice

Besonders düster wird es bei Andrews Rolle als Handelsgesandter. Er soll offizielle Missionen genutzt haben, um gemeinsam mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein millionenschwere Öl-Deals mit China einzufädeln. Ziel der „Operation“: laut Insidern schlicht „tonnenweise Geld“. Sogar die Hochzeit von Prinz William im Jahr 2011 diente offenbar als Networking-Plattform, um Spitzenpolitiker für Rowlands Geschäftsinteressen einzuspannen.

Schatten über der Krone

Die Frage, die nun über allem schwebt: Warum hat Charles nicht früher eingegriffen? Wenn die Warnungen bereits 2019 – also noch zu Lebzeiten von Queen Elizabeth II. – auf seinem Schreibtisch landeten, wirft das ein schwieriges Licht auf das Krisenmanagement des heutigen Königs. Der Druck auf den Palast, für lückenlose Aufklärung zu sorgen, steigt weiter.

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